2002 schrieb Stefanie Grob erstmals für die Bühne und war seither hauptsächlich in der freien Szene aktiv. Sie arbeitete u.a. mit der „formation poe:son“, dem „Club 111“ und der Gruppe „kraut produktionen“.

Juli 2002 Aufnahme in den Dramen-Prozessor. Einjährige Autorenwerkstatt am Theater an der Winkelwiese, Zürich. Erarbeiten des Textes „0 Uhr 50“.

Juni 2003 Szenische Lesung der Stückrohfassung „0 Uhr 50“, Theater an der Winkelwiese, Zürich.

September 2003 Aufnahme des Hörstücks „Into thin air“ für die Klanginstellation „Josef – die Wiese spricht“. Josefwiese, Zürich.

Dezember 2003 Premiere des Vier-AutorInnen-Projekts „Gelobtes Land“ (vier Kurzstücke zum Nahostkonflikt) und damit des Parts „Supermodels“ (Text Stefanie Grob, Regie Michel Schröder), Theater an der Winkelwiese, Zürich, Kornhausbühne Stadttheater Bern, Raum 33 Basel.

September 2004 "Franzina – ein psychologischer Krimi im Schnee“ wird im Berner Schlachthaustheater uraufgeführt und später auch im Roxy Basel gezeigt. Stefanie Grob gehörte der freien Theatergruppe „formation poe:son“ von 2004 bis 2006 an.

März 2005 Das Mehrautorenprojekt „Helping Hands“ feiert im Zürcher Theater an der Winkelwiese Premiere und wird im Berner Tojo Theater gezeigt.

Juni 2005 Grob schreibt eine kurze Szene für das VielautorInnenprojekt „Die ganze Klasse“ im PROGR Bern.

September 2005 „Smoke Fish“ ein Stück von Grob zusammen mit der „formation poe:son“ wird als Highlight des Basler Festivals Treibstoff gefeiert. Gastspiele in Bern (Tojo), Hamburg (Fleetstreet Theater), Wien und Paris (Centre Culturelle Suisse).

März 2006 Grobs Stück „Uta und der tote Hans“ wird in der Regie von Beatrix Bühler im Berner Schlachthaustheater, im Basler Theater Roxy und in der Zürcher Winkelwiese gezeigt.

Dezember 2006 „Elsi, die seltsame Magd“ mit Meret Matter und Club 111. Nach der gleichnamigen Novelle von Jeremias Gotthelf. Mitte 07 wurde „Elsi“ am Hamburger Schauspielhaus (im Rahmen des Festivals „Projektionen Europa“) zu sehen.

April 2007 Premiere des Theaterstücks „Die Magd und ihr Fräulein“, Theater Rigiblick, Zürich. Gastspiel im Berner Tojo Theater.

September 2007 Bern ist überall „Bousteu“ ein Freilufttheaterabend in der Berner Altstadt mit der Gruppe „Bern ist überall“.

November 2007 Premiere des Theaterabends „Camp der guten Hoffnung“ der Berner Autorinnengruppe „Almösen“ mit einem kleinen Spokenword-Gastauftritt von Grob.

Januar 2008 Grobs Kurzstück „Schonzeit“ wird im Berner Stadttheater (Vidmarhallen) gezeigt.

Mai/Juni 2008 „Schlachtplatten oder dich frisst der Tagen ainst ain swyzer Kuo“ mit der Gruppe Kraut Produktion rund um den Regisseur Michel Schröder. Eine vierteilige Serie zur Schweizergeschichte. Von der Steinzeit bis Rütlischwur, von Morgarten bis Marignano, von Reformation bis Resignation und von der Bundesverfassung bis ins hier und jetzt. Für diese Theaterabende schreibt Stefanie Grob nebst vielem anderem gefakte althochdeutsche Texte. Theaterhaus Gessnerallee. Gastspiel in Paris (Centre Culturelle Suisse).

Oktober 2009 bis Februar 2010 Grob schreibt Texte für „Die Chronisten – oder das Einfangen von Echtzeit“ der Gruppe Kraut Produktion. Ein evolutionärer Verdauungsvorgang in vier Episoden.

April/Mai 2013 "We are family" mit Pulkproduktion, Regie Nicole Tobler. Ein Abend über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Textbearbeitung Stefanie Grob.

November 2016 bis Februar 2017 "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, Familienstück im Schauspielhaus Zürich, Pfauenbühne, Regie Meret Matter, Text Stefanie Grob, Sound Schtärneföifi

Übersetzungen/Sekundärliteratur

2005 „Stückwerk 4 – Deutschschweizer Dramatik“ kommt in den Buchhandel. Darin erscheint ein Portrait über Stefanie Grob geschrieben von Kaa Linder, herausgegeben von Migros Kulturprozent und „Theater der Zeit“.

2007 „Die Supermodels“ wird auf Spanisch übersetzt. Supermodelos wird in „Art Teatras – Cuadernos de Minipiezas Ilustradas“ abgedruckt, neben Kurzstücken von Thomas Bernhard, Ernst Jandl, Elfriede Jelinek, Heiner Mller, Botho Strauss und anderen.